Heinrich von Ulrichskirchen errichtet mit Zustimmung des Klosters St. Pölten eine neue Burg.


Seit 1679
Die Geschichte des Meierhofs ist eng mit dem benachbarten Schloss und mit Ulrichskirchen verbunden.

Vom Stall zum Treffpunkt
Über Jahrhunderte war der Meierhof Rinderstall, Lieferant von Babymilch für Wien, Lazarett, Herberge für Flüchtlinge und bis in die späten 1970er-Jahre Zuchtstätte der Austrosau.
2018 übernahm Familie Sandhäugl-Drobil den verfallenen Hof. Nach vier Jahren Sanierung entstanden fünf Wohneinheiten und ein neuer Bereich in den ehemaligen Stallungen. Heute wird dieser vom Kulturverein Meierhof sowie von Stefanie und Daniel Sandro als offener Ort für die Gemeinde betrieben.
Zeitleiste
Heinrich von Ulrichskirchen errichtet mit Zustimmung des Klosters St. Pölten eine neue Burg.

Böhmische Truppen greifen die Burg an – erfolglos.
Nach der Verwüstung durch mährische Truppen wird die Burg wieder aufgebaut und zum Schloss.
Der Meierhof wird fertiggestellt.

Osmanische Truppen verwüsten das Schloss erneut.
Ein Brand zerstört große Teile des Schlosses, des Meierhofs und der Ortschaft.
Schloss und Meierhof dienen während der Napoleonischen Kriege als Armeefeldspitale.

Das sowjetische Militär besetzt Schloss und Meierhof.
Kindererholungsheim, Bildungshaus und schließlich Unterkunft für ungarische Flüchtlinge. 1957 besucht US-Vizepräsident Nixon den Ort.

Familie Sandhäugl-Drobil übernimmt den verfallenen Hof und saniert ihn behutsam.

Der Meierhof öffnet wieder – als lebendiger Ort für Kultur, Bewegung, Feste und Gemeinschaft.

Historische Bilder: Topothek Austria · Meierhof · Topographia Archiducatus Austriae