Seit 1679

Ein Hof
mit vielen
Leben.

Die Geschichte des Meierhofs ist eng mit dem benachbarten Schloss und mit Ulrichskirchen verbunden.

Historische Ansicht von Ulrichskirchen

Vom Stall zum Treffpunkt

Bewahrt, um weiterzuleben.

Über Jahrhunderte war der Meierhof Rinderstall, Lieferant von Babymilch für Wien, Lazarett, Herberge für Flüchtlinge und bis in die späten 1970er-Jahre Zuchtstätte der Austrosau.

2018 übernahm Familie Sandhäugl-Drobil den verfallenen Hof. Nach vier Jahren Sanierung entstanden fünf Wohneinheiten und ein neuer Bereich in den ehemaligen Stallungen. Heute wird dieser vom Kulturverein Meierhof sowie von Stefanie und Daniel Sandro als offener Ort für die Gemeinde betrieben.

Zeitleiste

1195

Heinrich von Ulrichskirchen errichtet mit Zustimmung des Klosters St. Pölten eine neue Burg.

Historische Darstellung von Schloss und Meierhof
1460

Böhmische Truppen greifen die Burg an – erfolglos.

1620–1626

Nach der Verwüstung durch mährische Truppen wird die Burg wieder aufgebaut und zum Schloss.

1679

Der Meierhof wird fertiggestellt.

Historische Karte von Ulrichskirchen
1683

Osmanische Truppen verwüsten das Schloss erneut.

1782

Ein Brand zerstört große Teile des Schlosses, des Meierhofs und der Ortschaft.

1797–1809

Schloss und Meierhof dienen während der Napoleonischen Kriege als Armeefeldspitale.

Historische Ansicht des Schlosses
1945–1946

Das sowjetische Militär besetzt Schloss und Meierhof.

1947–1957

Kindererholungsheim, Bildungshaus und schließlich Unterkunft für ungarische Flüchtlinge. 1957 besucht US-Vizepräsident Nixon den Ort.

Historische Straßenszene beim Meierhof
2018–2021

Familie Sandhäugl-Drobil übernimmt den verfallenen Hof und saniert ihn behutsam.

Sanierungsarbeiten am Meierhof mit Bagger und Scheibtruhe
2022

Der Meierhof öffnet wieder – als lebendiger Ort für Kultur, Bewegung, Feste und Gemeinschaft.

Luftaufnahme des sanierten Meierhofs

Historische Bilder: Topothek Austria · Meierhof · Topographia Archiducatus Austriae